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Medikamentenbeihilfe

Verstärkt wenden sich in letzter Zeit behinderte, alte und kranke Menschen an die Bundesbehindertenhilfe, mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Es wird uns geschildert, dass diese Menschen leider an einer chronischen Erkrankung leiden. Jahrelang wurde den betroffenen Patienten von ihrem Hausarzt ein Präparat verschrieben, welches sehr gut geholfen hat. Plötzlich wurden die betroffenen Patienten mit der Hiobsbotschaft überrascht, dass ihr Hausarzt ihnen diese Präparate nicht mehr verschreiben darf. Ein weiteres Krankenkostendämpfungsgesetzt verbietet das den praktizierenden Ärzten. Die Ärzte verschreiben dann eine wesentliche preiswertere Variante. Die chronisch kranken Menschen schildern jedoch der Bundesbehindertenhilfe, dass diese Präparate zwar preiswert sind, aber nicht helfen.

Damit die Hilfesuchenden Menschen wieder beschwerdefrei mit einer höheren Lebensqualität leben können, empfiehlt die Bundesbehindertenhilfe sich von ihrem Hausarzt ein Privatrezept geben zu lassen. Die Patienten haben dann die Möglichkeit, mit diesem Rezept sich das alte gewohnte Präparat welches ihnen in der Vergangenheit gut geholfen hat bei der Apotheke zu kaufen. Die hierdurch entstehenden Kosten werden durch die Bundesbehindertenhilfe übernommen.

Im vergangenen Jahr half der BBH e. V. über diese Art der Beihilfe 34 Patienten. Der Bedarf nimmt jedoch kontinuierlich zu. Aus diesem Grund, ist der BBH auf die Hilfe weiterer Förderer angewiesen.

Behindertenfahrdienst

Die Bundesbehindertenhilfe bietet behinderten, alten und kranken Menschen einen Fahrdienst an, wenn diese aufgrund ihrer Erkrank- ung öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr nutzen können. Der BBH e. V. übernimmt kostenlos die Fahrt zu Ärzten oder Krankenhäusern, wenn betroffene Menschen auch einmal wieder ihre Verwandtschaft besuchen möchte, so wird auch dieser Fahrdienst kostenlos von der Bundesbehindertenhilfe angeboten.

In jedem Einzelfall prüft der BBH, ob aufgrund der Einkommsituation der betroffenen Menschen, diese auf einen kostenlosen Fahrdienst angewiesen sind.

Finanzierung von
Hörgeräten und Brillen

Viele Krankenkostendämpfungsgesetzte haben schrittweise dafür gesorgt, dass für die Beschaffung von Brillen keinerlei Leistungen mehr gezahlt werden. Der Patient ist darauf angewiesen, die gesamte Brille alleine zu bezahlen. Viele Patienten die auf Hartz 4 oder auf ständige Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen sind, können jedoch eine Brille die oft einige 100 € kostet nicht selbst bezahlen. Aus diesem Grund übernimmt die Bundesbehindertenhilfe, bei Patienten mit niedrigen Einkommen die Kosten für die Beschaffung von Brillen. Im vergangenen Jahr half der BBH 187 Patienten bei der Beschaffung von Brillen. Auch hier steigt der Bedarf ständig.

Hörgeschädigte Menschen die auf ein Hörgerät angewiesen sind, erhalten von ihren Krankenkassen lediglich noch ein Pauschbetrag von ca. 800 €. Die Hörgeräte kosten jedoch zwischen 2.000 € und 2.500 €. Behinderte Menschen die auf Hartz 4 oder auf ständige Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen sind können die Differenz von 1.200 € bis 1.700 € aus eigener Kraft nicht aufbringen. Damit die betroffenen Menschen nach wie vor mit einer geeigneten Hörhilfe versorgt werden können, übernimmt die Bundesbehindertenhilfe bei Patienten mit niedrigem Einkommen den Differenzbetrag.



Im vergangenen Jahr hat die Bundesbehindertenhilfe so bereits 38 hörgeschädigten Menschen geholfen. Die Hörgeräte haben in der Regel eine Lebensdauer von ca. 5 Jahren und müssen dann ersetzt werden.

In Fachkreisen wird bereits darüber gesprochen, dass die Pauschbeträge die die hörgeschädigten Menschen durch die Krankenkassen erhalten weiter gesenkt werden müssen. Der Bedarf in diesem Bereich nimmt ständig zu, sodass die Bundesbehindertenhilfe auch hier auf neue helfende Förderer angewiesen ist.

Kontakt aufnehmen zur Bundesbehindertenhilfe e.V.